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Der Ort Jabel - vorgestellt im Peene-Portal

 

Jabel im PEENE-PORTAL

jabel_see.jpg Der Ort Jabel liegt etwa 12 km westlich von Waren(Müritz) an der Landstraße L205. Südöstlich liegt der Jabeler See mit einer Verbindung zum Kölpinsee und weiter zum Fleesensee.
Das waldreiche Gebiet um Jabel wurde schon früh besiedelt. Im Jahr 1256 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert fanden hier die Rittertreffen des Landes Werle statt. Anfang des 15. Jahrhunderts gelangt der größte Teil der Ländereien in den Besitz des Klosters Malchow und nach dem 30 jährigen Krieg ist der ganze Ort ein Bauerndorf. Das blieb so bis zur Einrichtung der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften 1960.

jabel_kirche.jpg Die imposante Kirche wurde 1346 errichtet und im Laufe der Jahrhunderte nach einigen Zerstörungen immer wieder aufgebaut. Hinter der Kirche befindet sich der alte Pfarrhof. Das Pfarrhaus wurde 1824 fertiggestellt und zuletzt 2003 behutsam restauriert. Hier lebte auch der Pastor Ernst Reuter, ein Onkel des Dichters Fritz Reuter. Im Sommer des Jahres 1841 hat Fritz Reuter einige Zeit bei seinem Onkel verbracht. Hier knüpfte er Freundschaften, die ein Leben lang hielten.
Im Wald westlich von Jabel, an der Straße nach Nossentin erinnert ein Denkmal auf dem ehemaligen "Schlachtfeld" an ein Gefecht vom 1. November 1806 zwischen Blüchers deutschen auf der einen und französischen Truppen auf der anderen Seite.
Der Wald- und Wasserreichtum der Gegend macht Jabel als Urlaubs- und Erholungsort schon früh beliebt. So gibt es hier Ferienhäuser, Campingplätze und eine Marina. Gegenüber vom Dorf, auf der anderen Seite des Jabeler Sees liegt der Damerower Werder. Auf dieser Halbinsel befindet sich seit 1957 ein Freigehege für Wisente. Jabel ist auch Ausgangspunkt für Touren durch den Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide.