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Der Ort Greifswald - vorgestellt im Peene-Portal

 

Greifswald im PEENE-PORTAL

greifswald_luftbild.jpg Die Hansestadt Greifswald liegt am Greifswalder Bodden an der B105 etwa 35 km südöstlich von Stralsund entfernt. Zusammen mit Stralsund ist die Stadt eines der 4 Oberzentren des Bundes- landes.
Der Name "Gripheswald" taucht erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1248 auf. darin bestätigt Wartislaw III. dem nahen Kloster Eldena den Besitz des Ortes. Die Siedlung entstand an der Kreuzung zweier alten Handelswege. Das lübsche Stadtrecht erhielt der Ort 1250. Ab 1264 wurde die Stadt befestigt. Den ältesten Nachweis der Zugehörigkeit zur Hanse gibt es aus dem Jahre 1278. Der Hafen Greifswalds erlangte aber wegen seiner zunehmenden Versandung nie die Bedeutung wie die Häfen anderer Hansestädte. Im Jahr 1456 gründete Herzog Wartislaw IX. die pommersche Landesuniversität.

greifswald_dom.jpg Im 30jährigen Krieg besetzten die kaiser- lichen Truppen 1627 die Stadt. Das Schreckensregime Wallensteins dauerte knapp 4 Jahre ehe die Schweden unter König Gustav Adolf II. die kaiserlichen Truppen besiegten. Es folgte die 184 Jahre währende Schwedenzeit. Nur 1678 gelang es den Brandenburgern diese Herrschaft für 1 Jahr zu unterbrechen. Trotz aller Schäden die die Kriege des 18. Jahr- hunderts in Greifswald anrichteten, das schwedische Engagement verhalf Greifswald wieder zu neuer Blüte. Ein Beispiel dafür ist das 1747 errichtete und heute noch bestehende Universitätsgebäude. 1815 kam die Stadt wie die gesamte Provinz zu Preußen. Wie auch in anderen Städten des Nordens begann im ausgehenden 19. Jahrhundert in Greifswald ein wirtschaftlicher Aufschwung. 1863 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Mehrere Maschinenbaubetriebe und Gießereien entstanden. Besondere Bedeutung erlangte die Hauptwerkstatt der Eisenbahn. Die größte Bedeutung für die Stadt hatte aber nach wie vor die Universität. Diese wuchs am Anfang des 20. Jahrhunderts mit der Einrichtung mehrerer Universitätskliniken weiter an.

greifswalder_wieck.jpg Während des 2. Weltkrieges war auch Greifswald Garnisionsstadt. Ab 1940 bis Kriegsende befand sich in der Stadt das Kriegsgefangenenlager IIC. Am 30. April 1945 wurde die Stadt kampflos übergeben und entging somit etwaigen Zerstörungen. Bedroht wurde die historische Altsstadt durch Pläne in der DDR den Stadtkern Greifswalds völlig neu zu gestalten. Dieser Plan wurde zwar nicht vollständig umgesetzt, führte aber dennoch zur Vernichtung vieler historischer Gebäude in der Innenstadt. Ab 1965 entstanden die großen Plattenbau-Wohngebiete Schönwalde, Südstadt und Ostseeviertel. Seit 1991 wird die noch erhaltene historische Bausubstanz saniert. Die Ernst Moritz Arndt Universität mit rund 12.000 Studenten ist mit seinen Einrichtungen heute der größte aber nicht der einzige Wirtschaftsfaktor der Stadt.



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