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Der Ort Gnoien - vorgestellt im Peene-Portal

 

Gnoien im PEENE-PORTAL

gnoien_rathaus.jpg Die Stadt Gnoien liegt etwa 14 km nordwestlich von Dargun an der B110. Die Warbel, ein Nebenfluß der Trebel, umfließt die Stadt von 3 Seiten. Südlich in der Nähe von Gnoien entspringt die Peene.
Eine frühe menschliche Besiedlung der Gegend um Gnoien ist durch einige Großsteingräber südlich der Stadt belegt. Gnoien wurde im 13.Jahrhundert angelegt und 1257 erstmals schriftlich erwähnt. Der Burgvogt Otto von Drewitz ließ die Stadt mit einem Wall und einer Stadtmauer mit zwei Eingangstoren befestigen. Die mittelalterliche Struktur des Altstadtkerns mit seinen schmalen Kopfsteinpflasterstraßen ist bis heute erhalten. Die Bedeutung Gnoiens im Mittelalter als wichtiger Handelsplatz an der „Via regia“ wird auch durch eine eigene Münzwerkstatt belegt. Ab dem Jahr 1361 bis zum Jahr 1623 besaß Gnoien eigenes Geld. Das Zentrum der Altstadt bildet der Marktplatz mit dem Rathaus aus dem Jahr 1898. Vom Rathaus blickt man über die Hauptstraße in eine Gasse mit der Pfarrkirche St. Marien aus dem 13. Jahrhundert. Sie ist wohl das älteste Gebäude der Stadt, das alle Brände überstanden hat und auch eine besondere Innenausstattung beherbergt. Ein bereits 1331 erwähntes Schloss im Nordosten der Stadt brannte 1522 ab. Krieg und Verwüstung ließen die Stadt Mitte des 17. Jahrhunderts fast in die Bedeutungslosigkeit versinken. Nach einem Großbrand in der Stadt 1710 wurden fast alle Häuser zerstört. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt wieder einen langsamen Aufschwung. Die vielen Fachwerkhäuser, die heute das Stadtbild prägen, stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert und einige stehen heute unter Denkmalschutz.

gnoien_muehle.jpg Eine schon im 13. Jahrhundert erbaute Wassermühle wurde 1855 neu errichtet, leider ist sie heute dem Verfall preis- gegeben. In Gnoien entstanden Schulen, ein Krankenhaus, das großherzogliche Amtsgericht, eine Gasanstalt und ein Wasserturm. 1884 erhielt die Stadt einen Anschluss an das Bahnnetz. Die Bahn- strecke nach Teterow wurde aber 1997 wieder stillgelegt.
In der alten Holländerwindmühle aus dem Jahr 1894 befindet sich heute eine Gaststätte. Jedes Jahr am letzten Juniwochenende findet hier das traditionelle "Mühlenfest" statt.



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