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Der Ort Lubmin - vorgestellt im Peene-Portal

 

Lubmin im PEENE-PORTAL

lubmin_marina.jpg Das Seebad Lubmin liegt etwa 19km östlich von Greifswald direkt am Greifswalder Bodden.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1271. Herzog Bogislaw IV. übertrug den Besitz des Ortes 1309 an das Kloster Eldena. Während der Zeit der schwedischen Herrschaft erwarb der schwedische Marschall Carl Gustav Wrangel Lubmin. 1768 verpachtete Wrangel Teile seiner Ländereien an ansässige Bauern. Mit Beginn der preußischen Zeit 1815 erwerben diese einstigen Pächter die Ländereien. Lubmin ist bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vor allem ein Fischer- und Bauerndorf. 1886 erhält der Ort das Prädikat "Seebad" und langsam entwickelt sich ein bescheidener Bädertourismus. Die ersten Badeanstalten entstehen. 1898 bekommt Lubmin einen Bahnanschluss an die Kleinbahnstrecke Greifswald - Wolgast.

lubmin_kleinbahn.jpg Mit dem Fischfangverbot 1928 suchten die Fischer, wie in anderen Dörfern der Region auch, nach Einkommensalter- nativen. So entwickelte sich auch in Lubmin die Handwerkskunst der "Pommerschen" oder auch "Freester Fischerteppiche". Der Ort mauserte sich mehr und mehr zum attraktiven Seebad. Die typische Bäderarchitektur veränder- te das Ortsbild. Eine Seebrücke mit einem Dampferanleger und eine Strandpromenade entstanden. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden die privaten Hotels und Pensionen enteignet und dienten als Betriebsferienheime. Im Jahr 1967 begann der Bau des 1973 in Betrieb genommenen Kernkraftwerkes Nord. Mit der politischen Wende wurde das Atomkraftwerk 1990 stillgelegt und ist heute ein Sonderdepot für radioaktiven Müll. In Lubmin erreicht die Ostsee - Pipeline das Festland und liefert seit 2011 russisches Erdgas nach Deutschland. Verstärkt wurde seit den 1990zigern in die touristische Infrastruktur investiert. Hafen und Marina entstanden. Die alte Seebrücke wurde durch eine neue ersetzt.