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Der Ort Gützkow - vorgestellt im Peene-Portal

 

Gützkow im PEENE-PORTAL

guetzkow_rathaus.jpg Die Stadt Gützkow liegt etwa 8 km nordöstlich von Jarmen und 17km südlich von Greifswald an der B111. Die Autobahn A20 verläuft ca. 2,5 km westlich vom Ort. Die Swinow, ein Nebenfluss der Peene, fließt durch Gützkow und erreicht südlich vom Ort die Peene.
Die Gegend um Gützkow war schon in der Jungsteinzeit besiedelt. Im Jahr 1128 wurde der Ort erstmals urkundlich als Sitz slawischer Fürsten erwähnt. Deutsche Missionare zerstörten im 12. Jahrhundert den slawischen Tempel und bauten um 1230 eine deutsche Siedlung. Auch die frühgotische Pfarrkirche St. Nikolai hat ihren Ursprung um 1241. Im Jahr 1353 erhielt Gützkow das lübsche Stadtrecht. Als Grafen von Gützkow beherrschten im 13. und 14. Jahrhundert die Vasallen der pommerschen Herzöge das kleine Fürstentum an der Peene. Als Residenz diente eine befestigte Anlage auf dem Schlossberg. Im 15. Jahrhundert erwarben die Maltzahns erstmals das Gut. Zwischenzeitlich unter schwedischer Herrschaft stehend wurde Gützkow eine Grenzstadt zu Brandenburg / Preußen. Erst nach dem Wiener Kongress 1815 fiel Gützkow zu Preußen. Um 1777 ließ der damalige Besitzer Adam Christoph von Blücher das noch heute existierende repräsentative spätbarocke Herrenhaus mit den Kavaliershäusern errichten. Nach mehreren Besitzerwechseln gelangte die Familie von Maltzahn 1862 wieder in den Besitz des Gutes und verkaufte es 1937 an einen Rittmeister von Sydow, der es bis zur Enteignung 1945 bewirtschaftete. Zu DDR-Zeit nutzte die örtliche LPG das ehemalige Herrenhaus. Ab 1990 leerstehend drohte der Verfall und wieder erwarb 1999 ein Maltzahn das Gützkower Herrenhaus.

guetzkow_grabkapelle.jpg Der ehemalige Gutspark aus dem 18. Jahrhundert mit seinen Lindenalleen und den Teichanlagen wurde saniert. 1907 wurde die Stärkefabrik gegründet. Eigens für diese Fabrik wurde später im eingemeindeten Gutsdorf Wiek ein Bahnhof gebaut. Die Kleinbahn wurde nach 1945 stillgelegt und die Gleisan- lagen als Reparationsleistung in die Sowjetunion verbracht. Aus dem ehemaligen Frank Wagenbau Werk und der Stärkefabrik wurde nach der Enteignung der VEB Landmaschinenbau Gützkow und später daraus ein Betriebsteil des Neubrandenburger RWN. Ab 1991 wurde die historische Altstadt mit seinen Fachwerkhäusern und dem Rathaus schrittweise saniert. Südlich zur Peene erstreckt sich das Naturschutzgebiet „Peenewiesen“. Gützkow ist Spielort für Open-Air-Konzerte der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.



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