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Peene-Portal

 

Der Ort Peenemünde - vorgestellt im Peene-Portal

 

Peenemünde im PEENE-PORTAL

peenemuende_kraftwerk.jpg Peenemünde ist der nördlichste Ort der Insel Usedom und liegt direkt am nörd- lichen Ufer des Peenestroms, etwa 20 km von Wolgast entfernt. Über den Peene- strom gibt es eine Fährverbindung nach Freest.
Sogenannte "Wikingerfunde" belegen die Anwesenheit der Nordländer in der Küstenregion der Peene und Usedoms vor ca. 1000 Jahren. Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1282. Peenemünde gehört zu der Zeit zum Besitz der Stadt Wolgast. Am 26. Juni 1630 landete der schwedische König Gustav II. mit seiner Streitmacht bei Peenemünde und startete hier seinen Feldzug durch Pommern. In den kriegerischen Auseinandersetzungen des 17. und 18. Jahrhunderts war Peenemünde wegen seiner strategischen Lage heiß umkämpft und wechselte öfter den Besatzer. Erst schwedisch gehörte der befestigte Ort ab 1720 zur preußischen Provinz Pommern. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts bestimmte der Fischfang das Dorfleben.

peenemuende_kapelle.jpg 1936 erwarb die Wehrmacht Peene- münde und den gesamten Norden der Insel bis Karlshagen und richtete hier die Heeresversuchsanstalt "Peenemünde Ost" und die Luftwaffenerprobungsstelle "Peenemünde West" ein. Dazu mußten bis auf wenige Ausnahmen alle Ein- wohner die Ortschaft verlassen. Karlshagen bekam ein KZ Lager für die Zwangsarbeiter der Heeresversuchs- anstalt. Bis zur Zerstörung durch englische Bomber wurde hier die V1 und die V2 entwickelt und getestet. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde das Gelände bis 1952 von der Roten Armee als Marine- und Luftwaffenstützpunkt genutzt. Anschließend übernahm die NVA das Gelände und baute den im Norden der Insel gelegenen Flugplatz der einstigen Luftwaffenerprobungsstelle weiter aus. Neben eines Jagdfliegergeschwaders nutzte die 1. Flottille der Volksmarine den Hafen als Marinestützpunkt. Nach der politischen Wende 1993 wurde der Truppenstandort durch die Bundeswehr geschlossen. Auf dem einstigen militärisch genutzten Gelände befinden sich mehrere Museen die eindrucksvoll die Geschichte des Ortes dokumentieren. Im Hafen liegt ein ausgedientes U-Boot der baltischen Flotte als Museumsschiff. Auf dem ehemaligen Militärflugplatz kann man Inselrundflüge chartern.



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