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Der Ort Remplin - vorgestellt im Peene-Portal

 

Remplin im PEENE-PORTAL

sternwarte_remplin.jpg Der Ort Remplin liegt am Fuß der Mecklenburgischen Schweiz, zwischen den Städten Malchin und Teterow an der B104. Von den nördlich von Remplin liegenden Höhenzügen hat man einen tollen Panoramablick auf das Malchiner Becken, den Malchiner- sowie Kumme- rower See. Urkundlich wurde Remplin erstmals 1283 erwähnt.


schloss_remplin.jpg Maßgeblich beeinflußt wurde die Ent- wicklung Remplins durch die Familie Hahn, die erstmals 1405 als Anteils- eigner und später als alleinige Besitzer das Gut Remplin erwarben.
Eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte- zeit erlebte der Ort in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts unter Friedrich II. Graf von Hahn. Als vielseitig interes- sierter Adliger hat er besonders in der Astronomie bleibende Verdienste, wie ein nach ihm benannter Mondkrater belegt. Die Glanzzeit endete für Remplin mit dem "Theatergrafen" Karl von Hahn, der das riesige Vermögen innerhalb weniger Jahre verschwendete. So kam es 1816 zum großen Hahnschen Güterkonkurs, bei dem auch die Besitzung Remplin in andere Hände fiel. Nach einigen Besitzerwechseln erwarben 1851 Herzog Georg zu Mecklenburg-Strelitz, Sohn des gleichnamigen Strelitzer Großherzogs Georg, und seine Frau Großfürstin Katharina Michailowna Romanowa das Gut. Ab 1862 wurde das Schloss durch Friedrich Hitzig zu einem Adelssitz im Stil der französischen Neorenaissance umgebaut. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre musste ein Teil des Gutes verkauft werden und es entstanden die noch heute existierenden Siedlerhöfe in Richtung Wendischhagen und Alt Panstorf.

remplin_torturm.jpg Das Restgut erbte 1934 Georg Herzog zu Mecklenburg, der von den Nazis verfolgt und 1944 im KZ Sachsenhausen einge- kerkert wurde. 1940 kam es unter nie ganz aufgeklärten Umständen zu einem verherrenden Schlossbrand. Wertvolle Kunstgüter wurden Opfer der Flammen und gingen für immer verloren. Von dem einst prachtvollen Schloss ist seitdem nur noch der Nordflügel erhalten und kann nicht im Ansatz den Glanz der einstigen Schlossanlage vermitteln. Der Schloss- park, einst als Barockgarten angelegt, wurde 1851 von Peter Joseph Lenné im Stile eines englischen Landschaftsparks umgestaltet. Im Schlosspark ist von der einstigen Hahnschen Sternwarte lediglich der ehemals 1801 erbaute Turm erhalten. Ein Förderverein engagiert sich seit 1980 bei der Sanierung des ältesten existierenden Sternwartenbaus Deutschlands. Nach Westen bildet ein seltener Torturm (1995 teilweise saniert) den Abschluss der einstigen Gutsanlage.

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Kummerower See & Peenetal" auf www.gdv-druck.de



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