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Der Ort Neubrandenburg - vorgestellt im Peene-Portal

 

Neubrandenburg im PEENE-PORTAL

nbg_stadttor.jpg Die Stadt der "Vier Tore", die drittgrößte Stadt Mecklenburgs, liegt im östlichen Teil des Bundeslandes am Nordufer des Tollensesees. Die Tollense und die Datze durchfließen das Stadtgebiet.
Im Jahre 1170 wird am Nordufer des Tollensesees, im heutigen Stadtteil Broda, das gleichnamige Kloster gegrün- det. Das Kloster wird nach seiner Auflösung Sitz des mecklenburgischen Verwaltungsamtes (bis um1800). Erst 1248 erfolgt die Gründung der Stadt "Brandenborch Nova", in Anlehnung an den Namen des Mutterlandes Mark Brandenburg. Im Laufe der Jahrhunderte ändert sich der Name der Stadt in Neu Brandenburg und schließlich in Neubrandenburg.

nbg_kloster.jpg Die Ansiedlung eines Franziskaner- klosters unterstreicht die Bedeutung der Ortsgründung. Der rund angelegte Ort erhält zunächst nur aufgeschüttete Schutzwälle, die später mit einer höl- zernen Befestigung versehen werden. Erst ab Anfang des 14. Jahrhunderts entsteht die steinerne Stadtmauer mit den Stadttoren, Türmen und den Wiek- häusern. Schon früh wurde mit der Sanierung der mittelalterlichen Stadt- mauer begonnen. Nach und nach sind einige der einst 54 Wiekhäuser rekon- struiert worden, sie bilden zusammen mit den gotischen Backsteintoren ein einmaliges Ensemble.

nbg_wiekhaus2.jpg Seit 1298 gehört der Ort zum mecklen- burgischen Herrschaftsgebiet und ist ab 1347 Lehen der jeweiligen Fürsten, Herzöge und später Großherzöge. Im späten Mittelalter erlangte die Stadt eine große Bedeutung als wichtiges Verwal- tungszentrum mit landesweitem politi- schem Einfluss. Stadtbrände und die Kriege des 17. Jahrhunderts, besonders die Truppen der kaiserlichen Allianz unter General Tilly, hinterließen im Ort eine Spur der Verwüstung. Erst am Anfang des 18. Jahrhunderts wurden die wüsten Grundstücke der Altstadt wieder bebaut und prägten bis 1945 das Stadtbild. Nachdem in Neustrelitz die neue Residenzstadt entsteht, erlebt Neubrandenburg als Sommersitz des Herzogs Adolf Friedrich IV eine kurze Blütephase. Der größte Teil der Altstadt wird zum Ende des 2. Weltkrieges zerstört, darunter auch das Rathaus und das Palais der Herzöge. Glück hat das Schauspielhaus aus dem Jahre 1794. Es gilt heute als ältester Theaterbau Mecklenburgs.

nbg_turm.jpg Zum Ende des 19. Jahrhunderts wächst Neubrandenburg über die Stadtmauern hinaus und benachbarte Orte werden eingemeindet. Die Stadt bekommt im Jahr 1864 Bahnanschluss und allmählich entstehen bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts kleinere Industriebetriebe und neue Siedlungen vor den Toren der Stadt.
Mit der Machtergreifung der Nazis wird aus Neubrandenburg schon früh ein bedeutender Militärstandort. Rüstungs- betriebe, Panzerkasernen, der Flieger- horst Trollenhagen und eine Torpedo- versuchsanstalt an der Tollense entstehen. In der Ihlenfelder Vorstadt und im Wald zwischen der Südstadt und Neustrelitz wurden große Außenlager des KZ Ravensbrück eingerichtet. Bis zu 7000 Häftlinge wurden hier als Zwangsarbeiter eingesperrt. Auf dem ehemaligen Gut Fünfeichen nahe der Stadt entstand 1939 das Kriegsgefangenenlager "Stalag II A". Nach Kriegsende war hier von 1945 bis 1948 das berüchtigte Internierungslager des NKDW.

nbg_stadtmauer.jpg 1952 wurde Neubrandenburg Haupt- stadt des gleichnamigen Bezirkes und als ein Zentrum ausgebaut. In der Innen- stadt entstehen unter Beachtung des alten Straßenrasters neue Bauten, wie das HKB mit dem prägenden Hochhaus. Zahlreiche Betriebe wie das Reifenwerk oder das heutige Webastowerk wurden angesiedelt und es entstanden die Neubausiedlungen. Seit 1957 hat der Militärbezirkes V der NVA hier seinen Sitz. Die Bevölkerungzahl stieg bis 1989 auf mehr als 90.000 Einwohner. 1989 wurde die pädagogische Hochschule eröffnet.

nbg_markt.jpg Die politischen Wende überstehen einige große Arbeitgeber nicht und die Bevölkerung nimmt drastisch ab. So zählt die Stadt heute fast 30.000 Einwohner weniger als zur Wendezeit. Mit der Neubildung des Bundeslandes Mecklenburg - Vorpommern wird Neu- brandenburg eines der 4 Oberzentren. Auch das Militär bleibt mit den Bundeswehrstandorten in der Stadt. Die schon zu DDR - Zeiten begonnene Altstadtsanierung wird fortgesetzt.

nbg_konzertkirche.jpg So ist die aus dem Jahr 1298 stammende Hauptpfarrkirche St. Marien nach jahre- langer Rekonstruktion heute eine sehr renommierte Konzertkirche. Auch das ehemalige Franziskanerkloster mit der Klosterkirche St. Johannis erstrahlt wieder im ehrwürdigen Glanz.
Der Sportclub Neubrandenburg machte die Stadt auch durch seine Olympiasieger und Weltmeister international zum Begriff. Es ist kein Zufall, wenn man einen von ihnen auf dem Oberbach oder dem Tollensesee trainieren sieht.



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