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Der Ort Ziethen - vorgestellt im Peene-Portal

 

Ziethen im PEENE-PORTAL

gutshaus_ziethen.jpg Der Ort Ziethen liegt etwa 6 km nördlich von Anklam an der B 109 in Richtung Greifswald.
Terra Ziethen war zu slawischer und frühdeutscher Zeit eine eigene Provinz. In der näheren Umgebung des Ortes wurden durch viele archäologische Funde fünf slawische Siedlungen nachgewiesen. Erstmals erwähnt wird "Sitne", was soviel wie Getreideland bedeutet, im Jahr 1136. Mit der Zeit verliert Ziethen als Provinz an Bedeutung. Zu Beginn der entstehenden Gutswirtschaft war Ziethen Eigentum der adligen Familien von Buggenhagen und von Lepel. Fast 300 Jahre lang, ab 1485 bis 1779, hatten die Owstins das Rittergut in ihrem Besitz. Danach wechselten die Besitzer häufiger. Im Jahr 1858 erwarb Hellmuth Friedrich Otto Dettloff Graf von Schwerin das Gut. Bis 1945 blieb Ziethen im Besitz der Schwerins. Das heute unscheinbare eingeschossige Gutshaus wurde im Jahr 1818 errichtet. Die Schwerins nahmen später einige Umbauten vor. Das Rautenwappen der Familie von Schwerin ziert den Eingang des heute vornehmlich für Büros genutzten Gebäudes.

kirche_ziethen.jpg Hinter dem ehemaligen Gutshaus erstreckt sich der vor einigen Jahren sanierte Gutspark. Mit der Aufsiedelung nach 1945 veränderte sich das Dorfbild erheblich. So dehnte sich die Siedlung besonders an der Landstraße nach Gützkow in Richtung Osten aus. Von 3 einst zum Gut gehörenden Mühlen ist nur noch die Wassermühle erhalten. Andere Gebäude des einstigen Gutshofes sind erhalten und werden privat genutzt. Die dem Park gegenüber liegende Kirche St. Marien gehört zu den ältesten Dorfkirchen Vorpommerns. Im Jahr 1257 geweiht, wurde sie im Laufe der Zeit restauriert und umgebaut.