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Der Ort Anklam - vorgestellt im Peene-Portal

 

Anklam im PEENE-PORTAL

anklam_hoherstein.jpg Die Stadt Anklam liegt direkt an der Peene, etwa 7km westlich von deren Mündung in den Peenestrom. Die Bundesstraßen B110 und B109 kreuzen sich hier. Anklam ist eines der 18 Mittel- zentren des Bundeslandes.
Die erste Erwähnung des Ortes "Tanchlims" findet man in einer Urkunde aus dem Jahre 1243. Erst im Laufe der Zeit wurde daraus Anclam. Ab 1902 wurde die heutige schreibweise üblich. Der Ort entstand aus einem slawischen Marktflecken als sich hier flämische und deutsche Siedler niederließen. 1264 bekam Anklam das Stadtrecht. Im Jahr 1283 trat die Stadt der Hanse bei. Relativen Wohlstand erreichte die Stadt vor allem durch das Privileg vor Dänemark fischen zu dürfen. Das Bündnis mit Dänemark hielt auch während der Kriege zwischen der Hanse und dem Königreich Dänemark. Dafür wurde Anklam zeitweise aus der Hanse ausgeschlossen.

anklam_marktplatz.jpg Trotz der starken Schutzmacht Dänemark verschonten die Kriege des Mittelalters sowie die Pest auch die Stadt Anklam nicht. Die Dauerfehden der Stadt mit dem Adelsgeschlecht der Schweriner von Burg Spantekow gipfelten in der legendären Schlacht von Drewelow. Im 17. Jahrhundert wurde Anklam zur schwedischen Festungs-, Garnisions- und Grenzstadt ausgebaut. 1720 wurde der südlich der Peene gelegene Teil der Stadt preußisch. Mit dem Abzug der Schweden aus Vorpommern wurde im Jahr 1815 die gesamte Stadt preußisch. In der Folge entwickelte sich Anklam zu einer wichtigen Industrie- und Hafenstadt. 1863 erhielt die Stadt einen Bahnanschluss. 1883 wurde die Zuckerfabrik errichtet. Nach der Machtergreifung der Nazis wurde die Rüstungsproduktion ein wichtiger Wirtschaftszweig. So eröffneten 1937 die Arado-Flugzeugwerke hier ein Werk. Anklam bekam einen Flugplatz und wurde wieder Garnisionsstadt. Von 1940 bis zum Kriegsende 1945 war in Anklam eines der berüchtigten Gefängnisse für verurteilte Soldaten der deutschen Wehrmacht. Als Rüstungsstadt geriet Anklam während des 2. Weltkrieges zunehmend ins Visier alliierter Bomberflotten. Nach all den Zerstörungen durch die Luftangriffe ab 1943 setzte die deutsche Luftwaffe nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen noch ein Bombardement oben drauf. Ein Schicksal das nur noch 2 andere deutsche Städte ereilte. Das Resultat war eine zu 80% zerstörte Innenstadt. Den freien Platz in der Innenstadt füllten ab 1970 zunehmend Wohnungsneubauten in der Plattenbauweise. Schon etwas füher entstanden die Wohnungsbauten in der Südstadt.

anklam_kirche.jpg Das historische Stadtzentrum, bzw. das was davon noch übrig blieb, wird seit 1991 schrittweise saniert. So zum Beispiel die Marienkirche aus dem 13.Jahrhundert, die Nikolaikirche aus dem 14.Jahrhundert oder auch das noch einzig erhaltene Steintor aus dem 15.Jahrhundert. Dem wohl berühmtesten Sohn der Stadt, dem Flugpionier Otto Lilienthal, ist ein international sehr geschätztes Museum gewidmet. In Anklam treffen sich jedes Jahr die "Trabi - Fans" aus Ost und West.



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