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Der Ort Göhren (Rügen) - vorgestellt im Peene-Portal

 

Göhren (Rügen) im PEENE-PORTAL

goehren_seebruecke.jpg Das Ostseebad Göhren liegt etwa 25 km östlich von Bergen an der B196.
Ein Hügelgrab aus der Bronzezeit belegt die schon frühe Besiedlung des Gebietes am Nordperd, wie die kleine in die Ostsee ragende Landzunge auch genannt wird. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1165. Das kleine Fischerdorf gehörte über die Jahrhunderte zum Besitz der Herren zu Putbus. Während der französischen Besatzung Rügens war unweit von Göhren im Jahr 1812 ein Lager der verbündeten hessischen Truppen errichtet worden. Sie sollten die Küste vor eventuellen englischen Landungsversuchen beschützen. Die Reste der einst das Lager umgebenden Wallanlagen sind bis heute erhalten. Im späten 19. Jahrhundert wurde Göhren auch als Badeort entdeckt und entwickelte sich rasch zu einem bedeutenden Erholungsort. Im Jahr 1878 erhielt der Ort den offiziellen Titel eines Seebades. Eine Gräfin von Schimmelmann gründete 1887 hier das erste Seemannsheim. Später kamen die Besucher des Seebades auch mit der Schmalspurbahn "Rasender Roland", die 1899 hier ihren Endbahnhof bekam. Im Jahr 1898 erhielt das Seebad eine 1002 m lange Seebrücke. Diese wurde 1912 durch eine neue, nur noch 126 m lange, Seebrücke ersetzt. Die nächste folgte 1934 und war 450 Meter lang. Die letzte Seebrücke wurde 1993 errichtet und ragt 270 Meter in die Ostsee.

goehren_heimatmuseum.jpg Ab den 1960ziger Jahren wurden in Göhren und Umgebung die sogenannten Urlauberdörfer des FDGB eingerichtet. Der noch heute im Dünenwald befindliche Campingplatz wurde im Jahr 1965 angelegt. Viele der alten Logierhäuser präsentieren sich heute im alten Glanz.
Am Südstrand befindet sich eine Reha-Klinik. Sehenswert ist auch der Museumshof in Göhren