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Der Ort Lancken - Granitz - vorgestellt im Peene-Portal

 

Lancken - Granitz im PEENE-PORTAL

granitz_jagdschloss.jpg Der Ort Lancken-Granitz liegt etwa 16 km östlich von Bergen an der B196. Granitz ist auch der Name des nördlich gelegenen Naturschutzgebietes.
In der näheren Umgebung des Ortes gibt es mehrere Hügel- sowie Großstein- gräber aus der Stein- und Bronzezeit. Im Jahr 1250 wurde Lancken - Granitz erstmals urkundlich erwähnt. Besitzer waren die Herren zu Putbus. Die Dorfkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und besitzt Wandmalereien und Inneneinrichtungen aus der Erbauungszeit. Etwa 2,5 km vom Ort inmitten des bewaldeten Höhenrückens der Granitz befindet sich das Jagdschloss Granitz. Der Tempelberg auf dem sich das Jagdschloss befindet ist mit 107 Metern die höchste Erhebung der Granitz. Schon 1726 ließ Graf Moritz Ulrich I. hier einen Aussichtsturm und das Jagdhaus "Solitüde" errichten. Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus ließ dann ab 1838 das Jagdschloss im Stil der norditalienischen Renaissance erbauen. Fertiggestellt wurde das Schloss erst im Jahr 1846. Das Jagdschloss wurde schnell zum beliebten Ausflugsziel prominenter Adliger wie Friedrich Wilhelm IV. oder Otto von Bismarck. Nach der Verhaftung von Malte Ludolph Franz Eugen von Putbus 1944 kam auch Schloss Granitz in die Hände der Nationalsozialisten. Am Ende des 2. Weltkrieges ging vieles von der alten Einrichtung verloren.

granitz_schmalspurbahn.jpg Während der DDR - Zeit blieb das Jagd- schloss als Ausflugsziel öffentlich zu- gänglich. Im Jahr 1983 begannen um- fassende Sanierungs- und Restaurations- arbeiten. Neben dem Restaurant gibt es jetzt auch ein Museum mit historischen Jagdwaffen. Heute zählt Jagdschloss Granitz mit zu den meistbesuchten Schlössern Norddeutschlands. Viele genießen dabei den Ausblick von der Plattform des 38m hohen Turms auf die Insel Rügen. Die Schmalspurbahn "rasenden Roland" verläuft durch die Granitz und wird von vielen Besuchern des Jagdschlosses genutzt.