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Der Ort Krukow - vorgestellt im Peene-Portal

 

Krukow im PEENE-PORTAL

krukow_gutshaus.jpg Der kleine Ort Krukow liegt etwa 4 km nordöstlich von Penzlin an der B192.
Der Name "Krukow" stammt aus dem slawischen und könnte von "Kruku", für Raabe abgeleitet sein. Das Bauerndorf mit seinen slawischen Wurzeln wurde im Jahr 1170 erstmals urkundlich erwähnt. Damals gehörte der Ort größtenteils dem Kloster Broda. Im 15. Jahrhundert kamen auch einige Adelsfamilien wie die von Maltzan und von Kargow in den Besitz von Krukower Land. In den Jahren entwickelte sich der Ort mit freien Bauern zum typischen Gutsdorf. Im Jahr 1773 erwarb Joseph Christian Heinrich von Maltzan das Gut Krukow. Sein Enkel, Adolf Ferdinand von Maltzan übernahm 1857 das Gut. Er betrieb eine erfolgreiche Pferdezucht und führte das Gut zur wirtschaftlichen Blüte. Im Jahr 1865 ließ er das noch heute existierende Gutshaus erbauen. Bis 1932 bewirtschafteten die von Maltzan das Gut. Dann kam der Konkurs und eine Siedlungsgesellschaft teilte das erworbene Gut in 32 Erbbauernhöfe. Im Gutshaus wurden mehrere Wohnungen eingerichtet. Heute ist die Gemeinde Eigentümer des ehemaligen Gutshauses. In den Jahren 1998/99 erfolgte eine Sanierung des Gebäudes in dem sich nach wie vor Mietwohnungen befinden. Das Gelände vor dem Gutshaus wurde 2004 neu gestaltet. Seit dem steht ein geschmiedeter Raabe auf der Wiese vor dem Gutshaus.

krukow_kirche.jpg Der letzte Gutsbesitzer bis zum Konkurs war Christian Freiherr von Maltzahn. Er versuchte 1920 während des Kapp - Putsches den Lauf der Zeit mit Waffen- gewalt aufzuhalten. Als eine 150 Mann starke Truppe aus Penzlin nach Krukow zog um den Putschisten zu entwaffnen, ließ er auf diese das Feuer eröffnen. Es gab einige Verwundete und 4 Tote.