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Der Ort Mallin - vorgestellt im Peene-Portal

 

Mallin im PEENE-PORTAL

mallin_schloss.jpg Der Ort Mallin liegt etwa 6 km nordöstlich von Penzlin an der B192. Der Malliner See befindet sich ca. 2km westlich vom Ort entfernt.
Den Ursprung hat Mallin in einer sla- wischen Siedlung. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1348. Das kleine Bauerndorf gehört zu jener Zeit anteilig dem Kloster Broda und der Familie von Wokenstedt. Im Jahr 1446 kam der Ort in den Besitz der Familie von Maltzan. In den folgenden Jahren entwickelte sich der Ort zu einem typischen Gutsdorf. Mit einigen Unterbrechungen blieb das Gut bis 1857 im Besitz der Familie von Maltzan. Im Jahr 1869 erwarb Karl Ludwig Baron von Hauff das Gut. Er ließ 1870/71 das noch heute existierende Schloss im Stil der Gründerzeit errichten sowie den Park umgestalten. Die letzte Eigentümerin bis zum Ende des 2. Weltkrieges und der nachfolgenden Enteignung war Margarete Beckmann.

mallin_bahnhof.jpg Die Gleise der ehemaligen Bahnstrecke von Penzlin nach Neubrandenburg gingen 1945 als Reparation in die Sowjetunion. Der einstige Bahnhof dient heute als Wohnhaus. Nach 1945 wurde das Schloss als Gaststätte, Konsum und Kindergarten genutzt. Seit 1989/90 steht das Gebäude leer. Der Verfall des einst so prächtigen Herrensitzes wurde nun durch den einsetzenden Vandalismus noch verstärkt. Seit 2003 gibt es Bemühungen das Schloss und den inzwischen verwilderten Park mit seinen Karpfenteichen zu sanieren ohne dabei bisher wesentliche Fortschritte gemacht zu haben. Die Zukunft ist weiterhin ungewiss. Im Ort gibt es Ferienwohnungen, ein Hotel und ein Reiterhof.