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Der Ort Mölln - vorgestellt im Peene-Portal

 

Mölln im PEENE-PORTAL

moelln_gutshaus.jpg Der kleine Ort Mölln liegt an der Eisenbahnstrecke zwischen den Städten Neubrandenburg und Stavenhagen, etwa 10 km nordwestlich von Neubranden- burg.
Der Ort geht auf eine slawische Siedlung zurück. Eine verlandete Inselburg zwischen dem Möllner See und der jetzigen Ortslage aus dem 7. bis 13. Jahrhundert ist stummer Zeuge der frühen Besiedlung der Region. Man vermutet dass sich hier die überlieferte "Burg Goteband", ein politisches und wirtschaftliches Zentrum der slawischen Tollenser, befand.

moelln_pfarrhaus.jpg Der Ort Mölln wird erstmals im Jahr 1316 urkundlich erwähnt. Einst als Gutsdorf angelegt, ist heute nicht mehr viel von der alten Struktur vorhanden. Die alte Backsteinkirche wurde im 15. Jahr- hundert errichtet und später baulich verändert. Das Gutshaus stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und wurde für die damalige Besitzerfamilie von Schuckmann erbaut. Ab 1908 war Ernst Walter Eigentümer des Gutes und dieser ließ den Anbau am alten Gutshaus vornehmen. Nach dem Ende des 2.Weltkrieges zogen hier Flüchtlinge ein. Von 1963 bis 1993 diente das Gebäude als Schule und stand danach leer. Im Jahr 2009 wurde das Haus saniert und beherbergt heute das Gemeindebüro, ein Café sowie einen Saal und Gästezimmer. Mit der Errichtung der Bahnstrecke Bützow - Stettin bekam Mölln im Jahr 1864 einen Bahnhof samt Güterabfertigung. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.