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Der Ort Trassenheide - vorgestellt im Peene-Portal

 

Trassenheide im PEENE-PORTAL

trassenheide_strand.jpg Das Seebad Trassenheide liegt etwa 9 km östlich von Wolgast im Norden der Insel Usedom. Der Ort ist mit der Usedomer Bäderbahn gut zu erreichen.
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1786. Ein großer Schafstall war wohl das erste Gebäude des späteren, als "Hammelstall" bezeichneten Ortes. Mit der Verfügung des preußischen königlichen Finanz- ministeriums im Jahr 1823 hier eine Fischerkolonie anzusiedeln beginnt die eigentliche Geschichte Trassenheides. Im 19. Jahrhundert heißt das kleine Fischerdorf aber weiter Hammelstall und der Heringsfang ist die Haupteinnahmequelle der wenigen Bewohner. Als die Heringsfänge in der Ostsee um die Jahrhundertwende zum 20.Jahrhundert immer schmaler wurden, entwickelte sich auch in "Hammelstall" ein Bädertourismus als Alternative zum Fischfang.

trassenheide_1.jpg Im Jahr 1908 erhielt der Ort den Namen Trassenheide, angelehnt an die in der Nähe befindliche Försterei "Trassenmoor". Ab 1936 wurde Trassenheide wie der gesamte nördliche Teil der Insel Usedom militärisches Sperrgebiet. Statt Urlauber kamen nun die Beschäftigten der Heeres- versuchsanstalt Peenemünde in den Ort. Beim Bombenangriff der Briten in der Nacht vom 17. zum 18. August 1943 wurde auch Trassenheide stark zerstört. Der Bädertourismus kam erst wieder 1947 in Gang. Anders als in den größeren Seebädern der Insel behielt Trassenheide aber bis heute seinen dörflichen Charakter. Ein Besuch des seit 2006 offiziell als Ostseebad Trassenheide bezeichneten Ortes lohnt sich aber dennoch allemal. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die 5.000m² große Schmetterlingsfarm im Gewerbegebiet.