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Der Ort Heringsdorf - vorgestellt im Peene-Portal

 

Heringsdorf im PEENE-PORTAL

heringsdorf_villa.jpg Das Seebad Heringsdorf liegt an der Ostseeküste auf der Insel Usedom. Heringsdorf gehört zu den 3 Kaiserbädern Usedoms.
Der Ort entstand aus einer im Jahr 1818 zwischen Ahlbeck und Bansin angelegten Fischersiedlung. Bei einem Besuch von Swinemünde im Jahr 1820 machte der preußische König Friedrich Wilhelm III. mit seinen Söhnen auch einen Abstecher zum kleinen Fischerort. Ein Prinz, der spätere König Friedrich Wilhelm IV., nannte den Ort Heringsdorf. Der Prinz ging, der Name blieb. Der Badebetrieb begann ab 1825 nachdem der damalige Besitzer des Gutes Gothen, Georg Bernhard von Bülow, das "weiße Schloss" als Gästehaus auf dem Sandhügel "Kulm" errichten ließ. Von Bülow verkaufte sein Land an der Ostseeküste gestückelt in kleine Parzellen an wohlhabende Kunden. Auf diesen Grundstücken entstanden repräsentative Villen die bis heute das Bild des Seebades prägen.

heringsdorf_bahnhof.jpg Das Seebad Heringsdorf hatte viele promi- nente Besucher, wie zum Beispiel den Dichter Maxim Gorki. Im Jahr 1960 erhielt Heringsdorf auf Initiative des Physikers Manfred von Ardenne eine moderne Sternwarte. Mit einer Länge von 508 Metern besitzt Heringsdorf die längste Seebrücke Deutschlands. Sie wurde 1994/95 erbaut und trat so die Nachfolge der 1953 und 1958 abgebrannten alten Kaiser Wilhelm Brücke an. Neben Restaurants, Appartements und Geschäften befindet sich in den Gebäuden der Seebrücke auch ein Muschelmuseum. Der alte Bahnhof von Heringsdorf ist Bahnstation der Usedomer Bäderbahn und Eisenbahnmuseum. In Heringsdorf befindet sich die älteste Strandkorbfabrik Deutschlands.