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Der Ort Ahlbeck (Usedom) - vorgestellt im Peene-Portal

 

Ahlbeck (Usedom) im PEENE-PORTAL

ahlbeck_promenade.jpg Das Seebad Ahlbeck ist der östlichste deutsche Küstenort auf Usedom etwa 2 km von der polnischen Stadt Świnoujście (Swinemünde) entfernt. Ahlbeck gehört zu den 3 Kaiserbädern Usedoms.
Namensgeber für den Ort war der Aal-Beeke, ein Bach der den Gothensse und den nach Meliorationsmaßnahmen Jahre später verlandeten Parchensee mit der Ostsee verband. Der Besitzer der Güter Mellenthin und Gothen ließ hier um 1700 eine Wassermühle errichten. Das war die Geburtsstunde der Siedlung Ahlbeck. Neben einem Müller siedelten sich auch Fischer und Teerbrenner an. Ab 1772 war der Besitz am Ort in einen adligen Teil und in einen kaiserlichen Teil geteilt.

ahlbeck_villa.jpg Im Jahr 1852 nahm der Lehrer und Kantor Johann Koch die ersten zahlenden Urlauber in seinem Haus auf. Damit wurde die Ent- wicklung zum Seebad eingeleitet. Der Ort erhielt 1899 eine Seebrücke die 280m weit ins Meer reichte. Sie blieb als einzige aller Seebrücken der Ostseeküste in ihrer historischen Bausubstanz erhalten. Anfang des 20. Jahrhunderts war Ahlbeck um zahlreiche Gebäude in der typischen Bäderarchitektur gewachsen. Seit 1908 trägt Ahlbeck die offizielle Bezeichnung Seebad. Viele prominente Gäste, darunter einige Kaiser und Könige, hat Ahlbeck seit dem gesehen. Im Jahr 1912 wurde das Kaiser-Wilhelm-Kinderheim, eine Stiftung von Kaiser Wilhelm II., angelegt. In der DDR befand sich hier ein zentrales Pionierlager. SEIT 1993 gehört es als "Jugendferienpark Ahlbeck" der "Sportjugend Berlin". Ein Besuchermagnet aus der jüngeren Zeit ist das Schwimmbad "Ostseetherme". Die Usedomer Bäderbahn verbindet Ahlbeck mit den anderen Badeorten auf der Insel.