| KONTAKT | IMPRESSUM |
Logo

Peene-Portal

 

Der Ort Röbel (Müritz) - vorgestellt im Peene-Portal

 

Röbel (Müritz) im PEENE-PORTAL

roebel_stadt.jpg Die kleine Stadt Röbel liegt etwa 22 km südlich von Waren (Müritz) am süd- westlichen Ufer der Müritz.
Die erste urkundliche Erwähnung von "Robole" stammt aus dem Jahr 1227. Eine slawische Siedlung bestand aber schon füher. Auf dem "Tempelberg", heute Standort der Marienkirche, befand sich einst eine Hauptburg des slawischen Stammes der Murizaner. Im Jahr 1226 verlieh Heinrich Borwin II. Röbel das Schweriner Stadtrecht. Zu der Zeit bestand neben der Siedlung auch noch eine landesherrliche Burg Röbel. Diese Burg wurde von Nicolaus von Werle zu einem Schloss ausgebaut und wurde bis 1349 neben Güstrow eine der beiden Hauptresidenzen der Fürsten von Werle. Jahrhunderte lang blieb der Ort geteilt, getrennt durch Mauer, Graben und Tor. Neben der alten slawischen Siedlung Alt Röbel im Norden existierte die südlicher gelegene Siedlung der Neustadt. Während der Norden zum Bistum Schwerin gehörte, war der Süden im Besitz des Bistums Havelberg. In der Folge fühlen sich vor allem die Altstädter diskriminiert und Rechtstreitigkeiten füllen bis 1886 einige Prozessakten. Im 15. Jahrhundert wurde das Residenzschloss abgerissen und der Burgberg wurde Standort einer Windmühle. Die dort noch heute vorhandene Mühle stammt aus dem Jahr 1805 und ist jetzt Kunstausstellungen vorbehalten.

roebel_mueritz.jpg Bis in das 20.Jahrhundert hinein bestim- men Landwirtschaft und Fischerei das Leben in der Stadt. Erst nach dem Ende des 2. Weltkrieges gewinnt die Stadt für den Urlaubertourismus an Bedeutung. Daneben existieren einige Betriebe der Nahrungsgüterwirtschaft. Nach 1990 wurde der alte historische Stadtkern mit seinen Fachwerkhäusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert umfassend saniert und ist wie der kleine Müritzhafen Ziel vieler Urlauber und Touristen.