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Peene-Portal

 

Orte in Mecklenburg-Vorpommern

 

Vanselow im PEENE-PORTAL

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Dort, wo die Peene aus dem Kummerower See austritt, befindet sich die Aalbude, ein kleiner Wasserwanderrastplatz und Anleger für Fahrgastschiffe, die die Peene, den Kummerower See und den Malchiner Kanal bis zum Sportboothafen in Malchin befahren. Der Ort hat seinen Namen von den Aalfischern, die hier schon vor Jahrhunderten ihrer Arbeit nachgingen. Das Kloster Dargun hatte bereits 1292 das Recht der großen Fischerei auf dem Kummerower See und der Peene.
Die Wadebude, wie sie in Urkunden zwischen 1334 und 1587 bezeichnet wurde, war das Fischereigehöft der Zisterziensermönche. Damals war der kleine Ort eine Insel. Die Achterpeene mit den Aalwehren floss um die Gehöfte herum. Heute ist sie zugeschüttet und verlandet. Die dortigen Fischer nannten sich stets Aalfi scher. Sie bewirtschafteten die in der Peene angelegten Aalwehre, die sie für durchfahrende Schiffe öffnen mussten.
Nach der Säkularisierung des Klosters 1552 kamen die alten Fischereiprivilegien und die Wadebude an das neu gegründete mecklenburgische Amt Dargun. Auf einer schwedischen Matrikelkarte von 1697 wird der Ort nun als Aalbude bezeichnet. Die Peene bildete an dieser Stelle die Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern. Doch zur Aalbude gehörte nicht nur die Fischerei. Sie war auch mecklenburgische Zollstation und Fährbetrieb.

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(aus dem Buch "Urlaubs- und Wirtschaftsregion...")

⇒ Verchen

Aaalbude - Verchen im Buch "Urlaubs- und Wirtschaftsregion
Kummerower See & Peenetal" auf www.gdv-druck.de