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Peene-Portal

 

DAS NATURSCHUTZGEBIET OSTPEENE

 

Naturschutzgebiet Ostpeene (Benz)

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ostpeene_wildbach.jpg Das NSG Ostpeene liegt etwa 5km südlich von Malchin und erstreckt sich an den Ufern der Ostpeene bis in die Nähe des Dorfes Carlsruhe. Es umfasst das bewaldete Durchbruchstal zwischen der Gielower Mühle und dem Dorf Pinnow. Die Peene fließt hier wie ein Wildbach durch das bis zu 20m tiefe und an einigen Stellen mehrere 100m breite Erosionstal.

ostpeene_wiese.jpg Uralte Wiesen an einigen Ufer- bereichen sind Heimat seltener Pflanzen wie der Trollblume, der Kuckuckslichtnelke oder dem breitblättrigen Knaben- kraut. Im Frühjahr u. Sommer sind diese natürlichen grünen Feuchtzonen Spielwiese vieler Schmetterlinge und prächtiger Libellen.
Unser Erkennungstier, der Eisvogel, ist in diesem Schutzgebiet genauso zu Hause wie die Gebirgsstelze, die Wasseramsel oder der Fischotter und der Biber.
ostpeene_fluss.jpg Es gibt Erdkröten sowie Moor-, Gras- und Laubfrösche. Der Fischbestand der Ostpeene umfasst 10 nachgewiesene Arten, wie Döbel, Äsche, Schmerle, Steinbeißer und Gründling. So ist auch die Bach- forelle wieder in der Ostpeene anzutreffen.

ostpeene_wiesen.jpg Die Benz war einst ein Gebiet mit Hutenwäldern und Ackerflächen die von den damaligen Bewohnern des Dorfes Benitz bewirtschaftet wurden. Nach dem 30jährigen Krieg wurde die verwüstete Siedlung aufgegeben und der Wald eroberte die Gegend zurück. Nur noch Reste der ehemaligen Wölbäcker im nördlichen Teil der Benz und eine Gedenktafel am einstigen Standort der Wassermühle sind erhalten und erinnern gemeinsam mit dem Namen des Waldstücks an das verschwundene Dorf.
gielower_muehle.jpg, 15kB Der Rundweg durch das Naturschutzgebiet quert an der geschichtsträchtigen Gielower Mühle die Ostpeene. Am östlichen Peeneufer entlang führt der Weg vorbei an Duckow durch den Pinnower Wald bis zum Dorf Pinnow. Hier durchquert man den von Peter Joseph Lenne´ gestalteten Landschaftspark und folgt der Peene bis zur " Neuen Mühle". Man wechselt nun auf des westliche Ufer der Peene und macht einen Abstecher zum Gutshaus nach Demzin. Fritz Reuter lässt Grüßen. Weiter geht es wieder zurück an das Peeneufer und man durchstreift die Benz mit den alten Buchenbeständen an der "Benitzer Mühle" und den Peenewiesen vorbei bis zur Messbrücke am Nordrand des Waldes. Nun verlässt der Weg die Ostpeene Richtung Westen und an der nächsten Wegkreuzung wendet man sich nach Norden. Man passiert Peenhäuser bis zur Landstraße Malchin - Waren (Müritz)und schaut von "Oben" auf das Peenetal. Nach wenigen Metern auf der Landstraße biegt man rechtsab und ist wieder an der Gielower Mühle.