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DER NATURPARK FELDBERGER SEENLANDSCHAFT

 

Naturpark Feldberger Seenlandschaft

naturpark_feldbergerseen

Der Naturpark im Süden des Bundeslandes ist mit seinen vielen Klarseen das Revier der Adler. Das Teilgebiet Serrahn des Müritz-Nationalparks liegt mitten im Naturpark. Hier findet man auch die ältesten Schutzgebiete Mecklenburgs.

Die NSG im Naturpark

  1. NSG Comthureyer Berg
  2. NSG Conower Werder
  3. NSG Feldberger Hütte
  4. NSG Hauptmannsberg
  5. NSG Heilige Hallen
  6. NSG Hinrichshagen
  7. NSG Hullerbusch & Luzin
  8. NSG Keetzseen
  9. NSG Krüselin- & Mechowseen
  10. NSG Kulowseen
  11. NSG Sandugkensee
  12. NSG Schlavkensee
  13. NSG Sprockfitz
  14. NSG Zahrensee

conower_werder.jpg Landschaft
Auch die Feldberger Seenlandschaft wurde maßgeblich durch die Weichseleiszeit geformt. Von Nord nach Süd wechselt das Grundmoränengebiet mit einem Endmoränengebiet ab. Hier findet man für mecklenburgische Verhältnisse beachtliche Höhenunterschiede. Es gibt mehrere Erhebungen von über 100m Höhe. Die Höchste ist etwas über 166 Meter hoch. Weiter südlich findet man große Sanderflächen und Binnendünen.Viele größere und kleine Seen liegen in der Landschaft. Der Breite Luzin bei Feldberg ist mit 58,3 Meter Tiefe der zweittiefste See Mecklenburgs. Ein großer Teil der Gesamtfläche ist Wald. Vielleicht liegt es an der Nähe zur alten Residenzstadt Neustrelitz das hier schon sehr früh Schutzgebiete eingerichtet wurden. Ein Beleg dafür ist das Naturschutzgebiet "Heilige Hallen".

Geschichte
heilige_hallen.jpg Die Spuren von erster menschlicher Besiedlung der Region datieren aus der Bronzezeit. Lange Zeit lebten wendische Stämme in dieser Gegend. Früher als anderswo in Mecklenburg drängten deutsche Siedler in das Gebiet der Feldberger Seenlandschaft. Die landwirtschaftliche Nutzung als Hutenwald brachte heideähnliche, mit Wacholder bestückte Landschaften hervor. Ab 1701 bis zur Auflösung 1918 gehörte die Region zum Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz. Der Schutz imposanter Buchenwälder, deren Bäume wie Kathedralensäulen hoch in den Himmel ragen, geht auf eine entsprechende Verfügung des Großherzogs Georg zurück. Das 1938 eingerichtete Naturschutzgebiet "Heilige Hallen" umfasst heute den ältesten Buchenwald Deutschlands. In den 1930ziger Jahren wurde die Feldberger Seenlandschaft auch zunehmend als Urlaubsziel entdeckt. Nicht zuletzt machte auch der in Carwitz lebende Schriftsteller Hans Fallada die Region populär.

kleiner_kulowsee.jpg Fauna und Flora
Etwa ⅔ aller in Mecklenburg vorkommenden Pflanzenarten sind auch im Naturpark zu finden. Der Mix der Landschaft des Naturparks aus Wäldern, Seen, Wiesen, Mooren und landwirtschaftlichen Nutzflächen ist für diese Artenvielfalt von besonderer Bedeutung und traditionelle Nutzungsformen sind auch für die Sicherung des Tierbestandes unabdingbar. So braucht der hier vorkommende Schreiadler offenes Gelände und kommt anders als die hier ebenfalls lebenden See- und Fischadler auch ohne Wasserflächen aus. Ein weiterer Bewohner des Gebietes ist der seltene Mittelspecht. Er findet seinen Lebensraum in den mächtigen Kronen der alten Buchen und Eichen und fällt weniger durch sein Klopfen als durch seine markante Stimme auf. In einigen der tiefen und klaren Seen ist die Tiefenmaräne zu Hause. Biber und Fischotter dürfen bei so viel Wasser natürlich auch nicht fehlen.

Tourismus
hinrichshagener_wald.jpg Der Naturpark ist über die Bundesstraßen B96 und B198 gut zu erreichen. In der Feldberger Seenlandschaft wurde schon früh dem Schutz von Fauna und Flora besondere Aufmerksamkeit gewidmet und somit wurden weite Teile des Naturparks frühzeitig von einer Übernutzung ausgenommen. Dies gilt auch für den Tourismus. Dennoch sind die Seen um Feldberg und um die heute zu Brandenburg zählende Ortschaft Lychen schon lange ein Urlauberziel. Wanderwege erschließen die Landschaft auch für den Touristen und führen ihn an die besonders reizvollen Orte der Landschaft. Urlaubsunterkünfte sind vor allem um Feldberg und im angrenzenden brandenburgischen Norden reichlich vorhanden.