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Peene-Portal

 

DER NATURPARK MECKLENBURGISCHE SCHWEIZ & KUMMEROWER SEE

 

Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See

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Der Naturpark liegt im Herzen Mecklenburgs. Er umfasst die Hügelketten nördlich und west- lich des Malchiner Beckens und des Kummerower Sees, den Kummerower, den Malchiner und Teterower See sowie Teile des Hauptmoränengebietes süd- lich des Malchiner Beckens. Im Naturpark befinden sich besondere Naturschutzgebiete (NSG).

Die NSG im Naturpark

  1. NSG Wüste u. Glase
  2. NSG Hellgrund
  3. NSG Barschmoor
  4. NSG Heidberge
  5. NSG Bensenbrink
  6. NSG Gruber Forst
  7. NSG Stauchmoräne Remplin
  8. NSG Moorwiesen Neukalen
  9. NSG Kalk - Zwischenmoor


meck_schweiz1.jpg Landschaft
Geformt durch die letzte Eiszeit zeigt sich die Landschaft vielfältig und abwechslungsreich. Bewaldete Hügelketten, Täler, Bäche, Söller, Moore und alte Torfstiche in den Niederungen prägen das Landschaftsbild. Wie ein kleines Mittelgebirge geformt, mit Hügeln von über 100m Höhe, trägt die Mecklenburgische Schweiz ihren Namen zu recht. Weit ist der Blick über die großen Seen. In ihnen sammelt sich das Wasser der Peene. Weil das Malchiner Becken kaum über dem Meeresspiegel liegt, fließt die Peene gemächlich bis zur Ostsee und kann bei starken Nordostwinden auch mal ihre Strömung komplett drehen. Besonders zur Rapsblüte liegen die Ackerflächen wie gelbe Teppiche in der Landschaft.

Geschichte
meck_schweiz2.jpg Mit dem Ende der Eiszeit besiedelten die ersten Menschen diese Region. Davon zeugen einige Großsteingräber aus der Jungsteinzeit und viele Hügelgräber aus der Bronzezeit. Markant sind die Burgwälle aus der Slawenzeit, wie z.B. auf der Burgwallinsel im Teterower See. Anfang des 12. Jahrhunderts kamen auch deutsche Siedler in das Gebiet und setzten in einigen Schlachten gegen die Slawen ihren Anspruch auf die Region durch. Legendär ist die Schlacht bei Verchen im Jahr 1164. Auch die Klostergründungen in Verchen und Dargun fallen in diese Zeit. Ab dem 17. Jahrhundert entstanden mit der Herausbildung der Gutswirtschaften Herrensitze mit prächtigen Schlössern, Gutshöfen und imposanten Parkanlagen wie in Basedow, Burg Schlitz oder Remplin. Einige dieser Zeitzeugen wurden aufwendig restauriert und sind eine eindrucksvolle Bereicherung des Naturparks. Die landwirtschaftlichen Großflächen sind ein Zeugnis der jüngeren Geschichte und haben wie auch die Wohn- und Wirtschaftsbauten jener Zeit das Landschaftsbild nicht immer vorteilhaft verändert.

dahmer_kanal.jpg Fauna und Flora
Bedingt durch die geologische Struktur mit klimatisch begünstigenden Faktoren besitzt der Naturpark einige Pflanzen- und Tierarten die an anderen Orten gar nicht oder selten vorkommen. Laubwälder mit alten Buchen und Eichen, Torfstiche und Seen mit See- und Teichrosenfeldern, Feuchtwiesen mit seltenen Orchideen sowie alte Feldhaine bieten vielen Tieren einen hervorragenden Lebensraum. Besondere Bedeutung haben die großen Seen und ihr Umland für die Vogelwelt als Rastplatz vieler tausender Zugvögel. Viele Vögel sind hier heimisch wie der Schreiadler, der Fischadler und der Seeadler. Sie profitieren wie auch der Fisch- und Silberreiher vom reichlichen Angebot der Wasser- und Moorflächen. Kraniche finden in den Bruchwäldern ideale Brutplätze. In einigen Gewässern sind seltener Fische und Pflanzen wie das Neunauge oder die Krebsschere anzutreffen. In einigen Parks und Landschaftsgärten der einstigen Adelssitze wachsen exotische Gehölze und Zierpflanzen.

Tourismus
kummerower_see1.jpg Der Naturpark ist über die Autobahn A19 und den Bundestraßen 104, 108 und 110 gut zu erreichen. Ein gut ausgebautes Netz an Rad- und Wanderwegen mit ausgeschilderten Wanderrouten und Wegweisern helfen Besuchern bei ihrer Entdeckungsreise durch den Naturpark. 5 Beobachtungstürme, viele Informationstafeln und mehrere Informationscenter gehören ebenso zum Angebot des Naturparks wie Führungen oder thematische Veranstaltungen. Urlauberunterkünfte sind in der Region, besonders an den Seen, zahlreich vorhanden.